Freitag, 10. April 2015

Semesterferien 2.0

In der zweiten Hälfte der Semesterferien habe ich Hanna in Düsseldorf besucht, wo wir uns den Medienhafen angesehen haben, Thommy in Dortmund besucht haben und, weil Ddorf ja nicht so weit von Brüssel weg ist, einen Tagesausflug dorthin gemacht haben. Das war zwar insgesamt eine ziemliche Fahrerei, aber das hat sich auf jeden Fall gelohnt, auch wenn der Verkehr in Brüssel selbst wirklich furchtbar ist.
Wir haben tatsächlich relativ schnell einen Parkplatz an der Straße gefunden (nachdem wir auf einer vierspurigen Straße von der ganz rechten Spur auf die linke gewechselt haben, weil dort ein Parkhaus war, nur damit dort ein LKW die Einfahrt versperrt), aber der Automat nahm nur Münzen und so viel Kleingeld hatten wir nicht. Also ging es weiter durch das Chaos der Brüsseler Straßen, bis wir irgendwann in einem sehr alten und mit Sicherheit nicht den Sicherheitsstandards entsprechenden Parkhaus gelandet sind.
Nachdem wir also endlich das Auto losgeworden sind, sind wir am Palast vorbei in die Altstadt gelaufen, wo wir tatsächlich eine Touri-Info gefunden haben und sind dann rund um den Grande Place durch die Stadt gestromert. Dabei durften natürlich weder die belgischen Pommes noch die belgischen Waffeln fehlen. Mein Französisch stieß dabei leider teilweise an Grenzen. Es kommt nur noch spanisch raus!
Die Innenstadt von Brüssel ist echt schön, lauter alte Gebäude und mittendrin die riesigen EU-Glastürme.
Dem Manneken Pis haben wir auch einen Besuch abgestattet. Gegen Abend wollten wir dann zum Atomium, was sich auch nochmal als Abenteuer herausstellte, weil wir erst in irgendeinem Tunnel gelandet sind, aus dem dann zwar durch Glück die richtige Ausfahrt erwischt haben, aber dann plötzlich die Beschilderung zum Expo-Gelände einfach aufhörte.
Wir haben es dann aber doch noch irgendwie dahin geschafft :D.
In Kassel wurde dann frühstücken gegangen, mit Leuten getroffen und ein bisschen gegammelt, bis es zu Britta nach Leipzig ging. Noch eine sehr schöne Stadt, auch wenn der Sturm die Erkundung doch ziemlich schwierig gemacht hat. Wir waren in ein paar Second-Hand- und indischen Läden und im Zeughaus. Im Museum waren wir tatsächlich auch die Spinnerei war beim zweiten Besuch nochmal ziemlich cool.
Nach Papas Geburtstag waren die Ferien dann auf einmal doch ziemlich schnell vorbei und jetzt sind wir seit einer Woche hier in Lübeck damit beschäftigt, dieneue Wohnung zu streichen und Christins Möbel zu schleppen. Von mir sind auch schon ein paar Sachen drüben und die Nachmietersuche ist in vollem Gang, damit ich dann auch möglichst bald ganz in die neue Wohnung ziehen kann.

Ein paar Fotos zum Abschluss:


Medienhafen in Düsseldorf





 La Grande Place




Mittwoch, 25. März 2015

Semesterferien

So, bevor ich mich gleich auf den Weg nach Düsseldorf mache, dacht ich, ich berichte noch kurz. Die Klausuren sind ziemlich gut gelaufen und nach ein paar Tagen in Lübeck bin ich dann nach Kassel gefahren. Da habe ich alle Leute getroffen, die gerade auch da waren und ansonsten eine seeeehr entspannte Woche verbracht :D.
Danach ging es dann auch schon zum Seminar nach Alfeld. Das Seminar wird von der gleichen Organisation angeboten, mit der ich auch auf Gran Canaria meinen Freiwilligendienst gemacht habe und dient dazu, einen zum Workcamp-Leiter auszubilden. Ich finde die Idee mit den Workcamps eigentlich ziemlich cool, junge Leute aus aller Welt kommen nach Deutschland (oder auch in andere Länder), um gemeinsam an einem Projekt zu arbeiten und neue Leute kennenzulernen. Campsprache ist englisch und da wir beim Seminar eine Französin und einen Spanier dabei hatten, haben wir auch auf dem Seminar englisch gesprochen.
Wir haben wirklich interessante Themen besprochen (Vermeidung von Abfällen, Ökologie, Gender und Gleichberechtigung ...) und uns auch so sehr gut unterhalten. Die Stimmung wurde am Ende ein wenig getrübt, weil mehr als die Hälfte der Teilnehmer krank geworden sind. Hanna, Antje und mich hat es in der letzten Nacht erwischt, so dass die Heimfahrt am nächsten Tag nicht gerade ein Traum war. Aber wir sind alle heil Zuhause angekommen ;).

Guckt euch das Video mal an, ich fand es echt gut (es geht um die Entstehung von Vorurteilen und wie man diese vermeiden kann):
https://www.youtube.com/watch?v=D9Ihs241zeg

Bis bald mal wieder (:

Freitag, 13. Februar 2015

Lernen, lernen und ein bisschen Fernweh

Irgendwie habe ich in letzter Zeit oft an Gran Canaria denken müssen, vielleicht weil ich es, jetzt wo ich so viel lernen muss, noch mehr vermisse :D.
Jedenfalls habe ich eben diesen Artikel gelesen, den ich unglaublich gut finde und der einfach so was von wahr ist (unter anderem der Punkt, dass man sich zwingen muss, nicht ständig alle mit seinen Erfahrungen in seinem anderen Land vollzulabern) und mich daran erinnert hat, wie viel Spaß ich am Bloggen hatte, also fange ich einfach wieder damit an ;).
http://masedimburgo.com/2014/06/04/17-things-change-forever-live-abroad/

Zur Zeit besteht das Leben hier wirklich fast nur aus Unikram. Ab Montag werden die ersten Klausuren geschrieben und danach habe ich nie wieder Programmieren! :) :D Lustigerweise haben sämtliche MML-er überhaupt keine Angst vor den Mathe-Fächern, dafür umso mehr vor Programmieren - was sonst?- und Chemie.
Nebenbei suchen Christin und ich nach einer Wohnung, wir möchten gerne eine Zweier-WG aufmachen. Mal schauen, wo es uns dann hin verschlägt...

Ich habe gerade gar nicht so viel zu berichten, ich werde einfach ein paar Fotos aus den letzten Monaten anhängen und mich in Zukunft bemühen, wieder mehr zu berichten ;).















Sonntag, 19. Oktober 2014

Start in Lübeck

Da mir das Bloggen das letzte Jahr über sehr viel Spaß gemacht hat, habe ich beschlossen, diesen Blog weiterzuführen, auch wenn der Name jetzt nicht mehr so wirklich passt.

Ich bin jetzt seit einer Woche in Lübeck und habe mich immerhin nur ab und an ein bisschen verlaufen. So langsam weiß ich zumindest meistens, in welchem Stadtteil ich mich befinde :D. Zur Zeit wohne ich noch bei der Familie von einem Arbeitskollegen von Papa, da mein WG-Zimmer erst ab November frei ist. Die Familie ist echt nett, wir waren auch eben zusammen Fisch essen :).

Am Montag ging es mit einer offiziellen Begrüßung in der Petri-Kirche los mit dem Studenten-Leben. In der Uni gab es Beutel gefüllt mit allen möglichen Gutscheinen, Flyern und Werbung, viel unützes Zeugs dabei, aber auch viele sehr brauchbare Sachen, zum Beispiel ein Plastiküberzug für Fahrradsättel.
Am Nachmittag war dann die erste Vorlesung des Mathe-Vorkurses, das Tempo ist viel höher als in der Schule, aber bisher komme ich noch gut mit. In meinem Studiengang sind wir 64 Studenten, ich finde es sehr angenehm, dass die Uni so klein ist. Die Räume zu finden, ist so schon schwer genug.
Während der Ersti-Woche war jeden Abend Programm, beim Kino am Montag war ich nicht, aber bei der Kneipentour am Dienstag, bei der ich leider eine ziemlich lahme Gruppe erwischt habe, aber es gibt wirklich einige ziemlich gute Kneipen hier.
Am Mittwoch wurde in der Uni gegrillt und gechillt (und Flunkyball gespielt). Donnerstag gab es eine Stadtführung, Lübeck ist wirklich super-schön. Wir sind durch lauter kleine Gassen geschlendert, die Gänge genannt werden und in denen früher die Armen gelebt haben, die jetzt aber einfach nur total süß und schön sind. Danach war dann noch Party im "Parkhaus", eine Disco unter einem echten Parkhaus. Die Musik war richtig, richtig gut :).
Freitag war dann nochmal Party in der Uni-Mensa, wieder sehr gute (und sehr laute) Musik. Vor der Party in der Mensa haben wir uns zu viert bei Becci getroffen, die auch MML studiert. Es ist echt cool, wie schnell man Leute kennenlernt. "Was studierst du?" ist dabei so ziemlich immer die erste Frage^^.
Gestern musste ich dann erstmal ausschlafen, schließlich war jeden Morgen um 9 Uhr wieder Mathe-Vorlesung und nicht zu vergessen der Frühsport, bei dem sich die Dritt-Semester regelmäßig für uns zum Affen gemacht haben :D.
Ich war dann gegen Abend nochmal kurz in der Altstadt und heute bin ich nach Travemünde an den Strand gefahren, das Wetter war richtig gut und es war total schön, mal wieder am Meer zu sein.










Mittwoch, 13. August 2014

Danke! Gracias!

Letzter Eintrag von der Insel. Ich wollte nochmal die Gelegenheit nutzen und allen danken, die dieses Jahr zu dem tollen Erlebnis gemacht haben, das es war. Ich habe die Zeit hier wirklich genossen und war noch nie so braun gebrannt und glücklich wie hier ;). Es gab zwar auch ein paar Momente, in denen ich lieber in Deutschland gewesen wäre, aber ich denke, das ist ganz normal und gehört einfach dazu. Auf jeden Fall würde ich die Entscheidung für dieses Jahr genauso wieder treffen.

Último post desde la isla. Quería profitar de este blog para dar las gracias a todos que hicieron de este año una experiencia tan fantástica. He disfrutado mucho mi tiempo aquí y nunca había estado tan morena y feliz que durante este año ;). También había momentos en los que me hubiera gustado estar en Alemania, pero creo que eso es totalmente normal y si tuviera que tomar la decisión de venir a Gran Canaria otra vez me decidiría igualmente.


Danke an Christina und Helena, die Zusammenarbeit mit euch hat wirklich Spaß gemacht und war immer freundschaftlich. Ihr hattet immer ein offenes Ohr für mich und habt mir die Möglichkeit gegeben, mich einzubringen. Das war echt toll!
Christina, danke für die vielen Kaffee-Sessions und den tollen letzten Abend. Wir sehen uns an Weihnachten in Deutschland :). Und Helena, danke für die Pipipausen-Gespräche ;).
Danke auch an die Kinder, auch wenn sie es nicht lesen werden. Ihr habt mich teilweise echt in den Wahnsinn getrieben, aber ich habe euch echt ins Herz geschlossen und ich wünsche euch ganz viel Glück in der Sekundaria. Kaum zu glauben, wie groß ihr sein werdet, wenn wir uns das nächste Mal sehen.

Gracias a Nayra y a las chicas de mi grupo de baile. Me ha gustado mucho bailar, entrenarme y ensayar con vosotras. El espectáculo ha pasado bomba.

Danke an Annika, ich bin echt froh, dass wir nochmal eine Woche zusammen hier hatten, du hast mich echt vor dem Langeweile-Tod gerettet und ich hatte viel Spaß bei Gesprächen, beim Surfen und Cafés an der Promenade ausprobieren. Und vor allem dafür, dass ich die letzte Nacht hier nicht alleine in meinem leergeräumten Zimmer verbringen muss. Du hast mir gefehlt :* wir sehen uns ganz bald.

Gracias a Teresa. Aunque solamente compartimos el piso durante dos meses, fuiste la mejor compañera de piso que he tenido. Salvaste mi imagen de la vida en un piso compartido ;). Siempre nos reíamos mucho y pasamos buenos momentos. Te voy a echar de menos mucho. Disfruta de la isla y no te aburras tanto... Nos vemos :*

Danke an die anderen Freiwilligen. Wir haben das Jahr echt gewuppt! ;)

Gracias a Laura. Eres la mejor profesora de español que podíamos tener. Gracias por todo que hemos aprendido y gracias por siempre decirnos que lugar tenemos que visitar en las islas y a que fiesta hay que ir. Seguiré aprendiendo. Hasta pronto!

Gracias, Ruyman, por tu ayuda en los primeres meses (acompañernos al ayuntamiento, buscarme una tienda para hacer la copia de mi llave, llevarnos al aeropuerto...).
Danke an alle Zuhause dafür, dass ich mich immer an euch wenden konnte, auch wenn wir so weit voneinander entfernt waren. Wahre Freundschaft kennt keine Entfernungen.
Last but not least das größte Dankeschön an meine drei Lieblings-Chaoten. Ich weiß nicht, was ich ohne euch hier getan hätte. Wir haben ein Jahr lang so ziemlich alles geteilt und ich vermisse euch echt. Also, danke für jede Narbe, die ich von unseren Wanderungen behalten habe. Danke für die schlechten Witze (das ist kein Freibrief!!). Danke für die Sandhaufen im Bett nach Nächten am Strand, danke dafür, dass ihr mich zur Bier- und Kaffetrinkerin gemacht habt (sollte man sich dafür bedanken? Vermutlich nicht) danke fürs Jonglieren am Strand, fürs Judo-Würfe beibringen, für Akrobatik und Zirkus, fürs Auslachen bei meinen ersten Versuchen auf einem Longboard... Ohne euch wäre ich wahrscheinlich nie surfen gegangen. Ich könnte weitermachen, aber ich würde sowieso irgendwas vergessen. Also, einfach danke für dieses Jahr.
Hanna,was mache ich denn bloß ohne dich?!

Ich hoffe, ich habe niemanden vergessen. Jetzt geht's nach Hause :))))
Espero que no haya olvidado a nadie. Ahora a casa :))))