Dienstag, 8. Juli 2014

Kekse, Kekse, überall Kekse!

Kaum ist die eine Arbeit zu Ende, geht es gleich mit der nächsten los.
Letzte Woche Montag war also der erste Arbeitstag im Sommercamp an der Heidelbergschule. Wider Erwarten habe ich mich nicht verlaufen :D.
Bei dem Sommercamp "arbeiten" die Kinder in verschiedenen "Läden" und bekommen dafür am Ende der Woche ihren Lohn, acht Heideldollar, mit denen sie dann auf dem Flohmarkt sowohl gebrauchtes Spielzeug, Klamotten und Bücher kaufen können als auch Pizza und Kekse, die in den Läden hergestellt werden. Ich bin für die Kekse verantwortlich und ganz ehrlich, ich kann keine Schokolade mehr sehen :D. Ich arbeite mit Patricia zusammen, die aus Spanien kommt, aber ziemlich gut Deutsch spricht, weil sie als Erasmus-Studentin in Köln war. Alleine wäre das auch nicht zu schaffen, die Gruppen sind ziemlich groß und natürlich will jedes Kind am liebsten alles selbst machen. Es ist oft relativ chaotisch, aber irgendwie schaffen wir es immer, dass am Ende des Tages Buttergebäck, Cookies, Eis oder Schokocrossies hergestellt wurden, teilweise sogar mit Puderzucker verziert und die Sachen schmecken tatsächlich :D. Heute haben wir einen Kuchen gebacken, weil Patricia morgen Geburtstag hat, den dürfen die Erstklässler morgen dann noch mit Schokolade überziehen und dann geht es, wie jeden Mittwoch zum Schwimmen.
Am Donnerstag übernachten alle in der Schule, es gibt Kino und Minidisco, eine Wasserschlacht auf dem Fußballfeld und Pizza. Insgesamt werden wir alle 30 Stunden in der Schule und komplett tot sein. Sehr geschickt, dass Hanna und ich direkt danach nach Lanzarote fliegen ... Aber ich freue mich schon drauf :).
Am Wochenende war mehr los als erst gedacht, Fußball gucken und Rezepte austesten, wir haben uns zu dritt bei Thommy getroffen, der jetzt auch auf Reisen ist und nur nochmal kurz wiederkommt. Am Sonntag bin ich zu Hanna nach Arucas gefahren. Wir sind spontan wandern gegangen, von Arucas ans Meer und wieder zurück, wobei wir mal wieder unser Talent, Wege zu benutzen, die ins Nichts führen, unter Beweis gestellt haben. Aber dafür haben wir jetzt mal eine Bananenplantage von "innen" gesehen und wissen, dass unreife Bananen nach Gurke riechen und schmecken. Ziemlich eklig :D.
Gestern war ich mit Teresa, die leider wieder ausgezogen ist, einen Kaffee trinken und mehr neues gibt es eigentlich nicht. Fotos kommen noch.
Bis bald :)

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